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	<title>Dr. Felicitas von Aretin</title>
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		<title>Ungewöhnliche Unternehmerinnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[TSG-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 18:36:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Unternehmerinnen haben Wirtschaftsgeschichte geschrieben – oft leise, manchmal gegen alle Widerstände und fast immer mit großer Leidenschaft. Sie übernahmen Familienbetriebe in Krisenzeiten, gründeten Manufakturen aus eigener Überzeugung oder verwandelten kreative Ideen in erfolgreiche Unternehmen. Besonders im Genussbereich haben Frauen in den vergangenen Jahrzehnten ihren Platz erobert. Sie stehen für Qualität, Nachhaltigkeit und den Mut, neue Wege zu gehen. Ihre Geschichten zeigen: Unternehmertum beginnt häufig dort, wo Begeisterung auf Beharrlichkeit trifft.]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading book_title text_fit">Wenn Leidenschaft zum Beruf wird</h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du etwas richtig gerne machst, hörst Du nicht auf damit und bist irgendwann Unternehmerin</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">sagt die britisch-deutsche Modedesignerin Beatrice von Tresckow.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Satz verbindet die Frauen, die ich porträtiere. Sie alle eint die Freude an ihrem Handwerk und der Wille, ihre Visionen trotz aller Hindernisse zu verwirklichen. Krisen, Rückschläge oder gesellschaftliche Vorurteile haben sie nicht davon abgehalten, Verantwortung zu übernehmen und Neues zu wagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele von ihnen mussten sich ihren Platz in Branchen erkämpfen, die lange als Männerdomänen galten. Gerade im Genussbereich haben Unternehmerinnen in den vergangenen Jahrzehnten entscheidende Impulse gesetzt – sei es in der Gastronomie, im Weinbau, in der Lebensmittelherstellung oder im Feinkosthandel.</p>



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<h2 class="wp-block-heading book_title no_marker h3-text">Frauen, die Branchen veränderten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Unternehmerinnen, deren Lebenswege ich begleite, könnten unterschiedlicher kaum sein. Die Puppenmacherin Käthe Kruse schuf Spielzeug, das bis heute Generationen begeistert. Pauline Zimmerli revolutionierte mit der Einführung der Zweinadel-Strickmaschine die Herstellung hochwertiger Unterwäsche in der Schweiz. Luise Händlmaier machte aus einer Metzgerei eine der bekanntesten Marken für süßen Senf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andere stehen für modernes Unternehmertum. Winzerin Juliane Eller verbindet Tradition mit innovativem Weinbau. Sophie Schweisfurth entwickelt die Herrmannsdorfer Landwerkstätten weiter und setzt auf nachhaltige Landwirtschaft. Isabel Zapf zeigt mit ihrem Müsli-Unternehmen, dass regionale Lebensmittel und zeitgemäße Ernährung erfolgreich zusammengehören.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob Gewürze, Schmuck, Mode, Naturkosmetik, Feinkost oder Spitzenhotellerie – jede dieser Frauen beweist auf ihre Weise, dass Unternehmertum weit mehr bedeutet als wirtschaftlichen Erfolg. Es geht darum, Ideen Wirklichkeit werden zu lassen.</p>
</div></div>
</div>



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<h2 class="wp-block-heading has-text-align-right book_title text_fit has-custom-css wp-custom-css-211ec3b2">Der Genussbereich wird weiblicher</h2>
</div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Lange Zeit bestimmten Männer die Welt der Feinkost, der Spitzenküche oder des Weinbaus. Heute prägen immer mehr Unternehmerinnen diese Branchen mit ihren eigenen Vorstellungen.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Sie legen Wert auf hochwertige Rohstoffe, faire Arbeitsbedingungen und nachhaltiges Wirtschaften. Viele führen Familienunternehmen in neuer Generation weiter, andere gründen erfolgreiche Manufakturen oder entwickeln völlig neue Geschäftsmodelle. Genuss und Verantwortung gehören für sie selbstverständlich zusammen.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Gerade deshalb sind ihre Unternehmen häufig weit mehr als wirtschaftliche Betriebe. Sie erzählen Geschichten von Herkunft, Handwerk und Persönlichkeit.</p>
</div>



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<div class="wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow" style="margin-top:0;margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--60)">
<h2 class="wp-block-heading book_title no_marker h3-text">Auf den Spuren besonderer Lebensgeschichten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beschäftigung mit Unternehmerinnen begleitet mich seit vielen Jahren. Während der Recherchen für mein Buch&nbsp;<em>Mit Wagemut und Wissensdurst</em>&nbsp;begegnete mir zunächst die Stahlunternehmerin Käte Ahlmann. Nach dem Tod ihres Mannes übernahm sie dessen Unternehmen und baute es zum größten norddeutschen Stahlbetrieb aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch sie dachte über das eigene Unternehmen hinaus. Mit der Gründung des zunächst belächelten Verbandes deutscher Unternehmerinnen schuf sie ein Netzwerk, das bis heute Frauen in der Wirtschaft stärkt. Ihre Geschichte weckte meine Neugier auf weitere außergewöhnliche Unternehmerinnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Je tiefer ich recherchierte, desto faszinierender wurden die Lebenswege. Hinter bekannten Marken verbargen sich oft Frauen, deren Leistungen kaum noch bekannt waren – obwohl sie ganze Branchen geprägt haben.</p>



<div class="wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow" style="padding-top:var(--wp--preset--spacing--30)">
<h2 class="wp-block-heading book_title no_marker h3-text" style="margin-top:0">Begegnungen mit Unternehmerinnen von heute</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Geschichten entstanden nicht nur in Archiven, sondern auch im persönlichen Gespräch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Wien besuchte ich die Geigenbaumeisterin Julia Pasch in ihrer Werkstatt im ehemaligen Kompositionshaus Richard Wagners. Zwischen Hobelbank und Klangholz erzählte sie von einem Handwerk, das höchste Präzision und jahrzehntelange Erfahrung verlangt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Hamburg traf ich Viola Fuchs, die die Leidenschaft ihrer Familie für Gewürze weiterführt. Heute entstehen in ihrer Manufaktur hochwertige Gewürzmischungen in sorgfältiger Handarbeit – inspiriert von internationalen Aromen und traditionellen Rezepturen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In München begegnete ich der Schmuckdesignerin Tamara Comolli, deren Entwürfe weltweit getragen werden. Ihre Kollektionen entstehen aus der Begeisterung für Wasser, Natur und Reisen und verbinden Eleganz mit einer ungewöhnlichen Leichtigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jede Begegnung eröffnete einen neuen Blick auf Unternehmertum – geprägt von Kreativität, Ausdauer und dem Mut, den eigenen Weg konsequent zu gehen.</p>
</div>
</div>



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<h2 class="wp-block-heading book_title text_fit">Mut macht Zukunft</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die porträtierten Unternehmerinnen verbindet mehr als ihr beruflicher Erfolg. Sie übernehmen Verantwortung, entwickeln neue Ideen und inspirieren andere Frauen, selbst unternehmerisch tätig zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Geschichten zeigen, dass Innovation häufig dort entsteht, wo Menschen ihren Überzeugungen treu bleiben. Sie erinnern daran, dass wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliches Engagement kein Widerspruch sind, sondern sich gegenseitig stärken können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob traditionsreiches Familienunternehmen oder junges Start-up – diese Frauen beweisen, dass Unternehmertum viele Gesichter hat. Gemeinsam erzählen sie ein Kapitel deutscher und europäischer Wirtschaftsgeschichte, das lange zu wenig Beachtung fand und heute aktueller ist denn je.</p>
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		<title>Edith Peritz: Ärztin, Plastische Chirurgin, Frauen-Netzwerkerin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[TSG-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 18:04:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit Edith Peritz rückt eine außergewöhnliche Frau wieder ins öffentliche Bewusstsein, die ihrer Zeit weit voraus war. Sie war Ärztin, Pionierin der plastischen Chirurgie, Gründerin des ersten deutschen Soroptimistinnen-Clubs und überzeugte Europäerin. Ihr Lebensweg erzählt von Mut, Aufbruch und Neuanfang – aber auch von Ausgrenzung, Flucht und dem Verlust einer Heimat. Jahrzehntelang war ihr Name nahezu vergessen. Nun zeichnet eine neue Publikation ihr Leben nach und zeigt, warum Edith Peritz zu den faszinierendsten Medizinerinnen des 20. Jahrhunderts gehört.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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<h2 class="wp-block-heading book_title text_fit">Eine junge Ärztin mit dem Mut, neue Wege zu gehen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Edith Peritz stammt aus einer angesehenen jüdischen Ärztefamilie im schlesischen Breslau. Schon früh entscheidet sie sich für ein Medizinstudium – ein ungewöhnlicher Schritt für eine Frau ihrer Generation. Nach ihrem Studienabschluss zieht sie in das pulsierende Berlin der Goldenen Zwanziger. Die Hauptstadt ist damals ein Zentrum für Wissenschaft, Kultur und medizinischen Fortschritt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Städtischen Rudolf-Virchow-Krankenhaus arbeitet Edith Peritz zunächst als Assistenzärztin. Doch sie möchte mehr, als den klassischen Weg einer Medizinerin einzuschlagen. Ihr Interesse gilt einem Fachgebiet, das damals noch mit Skepsis betrachtet wird: der plastischen Chirurgie.</p>
</div>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-image-fill-element radius enlarge-hover" style="border-top-left-radius:15px;border-top-right-radius:15px;border-bottom-left-radius:15px;border-bottom-right-radius:15px;grid-template-columns:44% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="495" height="400" src="http://felicitasvonaretin.com/wp-content/uploads/2026/06/aretin-1-3.jpg" alt="" class="wp-image-319 size-full" style="object-position:50% 50%" srcset="https://felicitasvonaretin.com/wp-content/uploads/2026/06/aretin-1-3.jpg 495w, https://felicitasvonaretin.com/wp-content/uploads/2026/06/aretin-1-3-300x242.jpg 300w" sizes="(max-width: 495px) 100vw, 495px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h2 class="wp-block-heading book_title no_marker h3-text">Die erste Schönheitschirurgin Deutschlands</h2>



<p class="wp-block-paragraph">1928 reist Edith Peritz nach Paris, um sich bei der französischen Chirurgin Suzanne Noël weiterzubilden. Noël gilt als eine der Begründerinnen der modernen ästhetischen Chirurgie und inspiriert ihre deutsche Kollegin nachhaltig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zurück in Berlin eröffnet Edith Peritz eine eigene Praxis. Mit fachlicher Präzision und medizinischem Können baut sie sich einen hervorragenden Ruf auf. Sie gehört zu den ersten Ärztinnen Deutschlands, die plastische und ästhetische Eingriffe professionell anbieten und damit ein medizinisches Feld prägen, das sich erst langsam etabliert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig engagiert sie sich im „Bund Deutscher Ärztinnen“ und setzt sich für die beruflichen Interessen ihrer Kolleginnen ein. Für Edith Peritz gehören medizinische Exzellenz und gesellschaftliches Engagement untrennbar zusammen.</p>
</div></div>
</div>



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<h2 class="wp-block-heading has-text-align-right book_title text_fit has-custom-css wp-custom-css-066567ac">Ein Netzwerk für Frauen mit Visionen</h2>
</div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">1930 gründet Edith Peritz den ersten deutschen Soroptimistinnen-Club. Ziel des internationalen Netzwerks ist es, berufstätige Frauen miteinander zu verbinden und ihre gesellschaftliche Stellung zu stärken.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Schon bald versammeln sich außergewöhnliche Persönlichkeiten um die Medizinerin. Schauspielerin Tilla Durieux, Fotografin Lotte Jacobi, Künstlerin Annot Jacobi oder Architektin Marie Frommer gehören zu den prägenden Mitgliedern. Gemeinsam schaffen sie einen Ort des Austauschs, der weit über berufliche Fragen hinausgeht.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Edith Peritz erkennt früh, wie wichtig starke Netzwerke für Frauen sind – ein Gedanke, der bis heute nichts von seiner Aktualität verloren hat.</p>
</div>



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<h2 class="wp-block-heading book_title no_marker h3-text">Verfolgung, Exil und ein Nebeginn in New York</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten endet ihre erfolgreiche Karriere in Deutschland abrupt. Als jüdische Ärztin wird Edith Peritz systematisch ausgegrenzt und entrechtet. 1936 bleibt ihr nur die Emigration.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit ihrem Mann Hans von Lojewski verlässt sie Deutschland und beginnt in New York ein neues Leben. Der Neuanfang ist nicht einfach. Doch Edith Peritz gelingt es, sich gemeinsam mit ihrer Familie und einem engen Freundeskreis eine neue Existenz aufzubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Exil verändert sie nachhaltig. Aus der Berliner Ärztin wird eine Weltbürgerin, die den Kontakt nach Europa nie ganz verliert und ihre internationale Perspektive bewahrt.</p>



<div class="wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow" style="padding-top:var(--wp--preset--spacing--30)">
<h2 class="wp-block-heading book_title no_marker h3-text" style="margin-top:0">Eine Geschichte, die fast verloren ging</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Zweiten Weltkrieg gerät Edith Peritz weitgehend in Vergessenheit. Ihre medizinischen Leistungen, ihr Einsatz für Frauen und ihr bewegtes Leben finden kaum noch Beachtung. Erst intensive Recherchen in Archiven und Bibliotheken bringen ihre Geschichte wieder ans Licht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit Benjamin Kuntz, Leiter des Museums des Robert-Koch-Instituts, ist nun eine neue Ausgabe der Reihe <em>Jüdische Miniaturen</em> erschienen. Sie erzählt das außergewöhnliche Leben einer Frau, die medizinische Pionierarbeit leistete und zugleich ein eindrucksvolles Beispiel für Mut, Eigenständigkeit und gesellschaftliches Engagement ist. Eine Geschichte, die fast verloren ging. Nach dem Zweiten Weltkrieg gerät Edith Peritz weitgehend in Vergessenheit. Ihre medizinischen Leistungen, ihr Einsatz für Frauen und ihr bewegtes Leben finden kaum noch Beachtung. Erst intensive Recherchen in Archiven und Bibliotheken bringen ihre Geschichte wieder ans Licht. Gemeinsam mit Benjamin Kuntz, Leiter des Museums des Robert-Koch-Instituts, ist nun eine neue Ausgabe der Reihe <em>Jüdische Miniaturen</em> erschienen. Sie erzählt das außergewöhnliche Leben einer Frau, die medizinische Pionierarbeit leistete und zugleich ein eindrucksvolles Beispiel für Mut, Eigenständigkeit und gesellschaftliches Engagement ist.</p>
</div>
</div>



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<h2 class="wp-block-heading book_title no_marker h3-text">Die erste Schönheitschirurgin Deutschlands</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forschungen zu Edith Peritz sind mit dieser Veröffentlichung noch nicht abgeschlossen. Zahlreiche neu entdeckte Dokumente, Briefe und Fotografien eröffnen weitere Perspektiven auf das Schicksal einer jüdischen Familie zwischen Schlesien, Berlin, Paris, New York und Texas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit entstehen daraus die Grundlagen für ein erzählendes Sachbuch, das weit über die Biografie einer einzelnen Ärztin hinausgeht. Es wird die Geschichte einer Familie erzählen, deren Lebensweg exemplarisch für das 20. Jahrhundert steht – geprägt von Wissenschaft, Aufbruch, Verfolgung und Neuanfang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Edith Peritz kehrt eine Frau in das historische Gedächtnis zurück, die Deutschland als Ärztin, Chirurgin und Frauenrechtlerin nachhaltig geprägt hat. Ihre Geschichte erinnert daran, wie schnell außergewöhnliche Lebensleistungen in Vergessenheit geraten können – und wie wichtig es ist, sie wieder sichtbar zu machen.</p>
</div><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="771" height="1024" src="http://felicitasvonaretin.com/wp-content/uploads/2026/07/klostercampanilewl-771x1024.jpg" alt="" class="wp-image-864 size-full" style="object-position:50% 50%" srcset="https://felicitasvonaretin.com/wp-content/uploads/2026/07/klostercampanilewl-771x1024.jpg 771w, https://felicitasvonaretin.com/wp-content/uploads/2026/07/klostercampanilewl-226x300.jpg 226w, https://felicitasvonaretin.com/wp-content/uploads/2026/07/klostercampanilewl-768x1021.jpg 768w, https://felicitasvonaretin.com/wp-content/uploads/2026/07/klostercampanilewl-1156x1536.jpg 1156w, https://felicitasvonaretin.com/wp-content/uploads/2026/07/klostercampanilewl-1541x2048.jpg 1541w, https://felicitasvonaretin.com/wp-content/uploads/2026/07/klostercampanilewl-scaled.jpg 1926w" sizes="(max-width: 771px) 100vw, 771px" /></figure></div>
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		<title>Kloster Reute: Ein spiritueller Ort des Wandels</title>
		<link>https://felicitasvonaretin.com/kloster-reute/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[TSG-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 16:40:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Kloster]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Kloster Reute geht auf die Mystikerin Elisabeth Achler („Gute Beth“) zurück, die 1403 mit vier Frauen eine Klause gründete und sich den Armen widmete. Ihr Grab und der Klosterbrunnen sind bis heute bedeutende Pilgerorte. Nach der Säkularisation entstand die Gemeinschaft der Franziskanerinnen neu und prägte über Generationen das soziale Leben der Region. Heute leben rund 140 Schwestern im Kloster, das mit einer klaren Zukunftsvision den Wandel der Gemeinschaft gestaltet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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<h2 class="wp-block-heading book_title text_fit">Die Geschichte von Kloster Reute: Von der Guten Beth bis heute</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wurzeln von Kloster Reute reichen bis ins Jahr 1403. Damals gründete die erst 17-jährige&nbsp;<a href="https://www.drs.de/ansicht/artikel/gute-beth-vor-600-jahren-gestorben.html">Webertochter Elisabeth Achler</a>&nbsp;mit&nbsp;<strong>vier jungen Frauen eine Klause</strong>, um sich um die Armen der Region zu kümmern. Damit begann&nbsp;<strong>franziskanisch-klösterliches Leben auf dem Klosterberg.</strong>&nbsp;Die „Gute Beth“ wird bis heute als&nbsp;<a href="https://www.heiligenlexikon.de/BiographienE/Elisabeth_von_Reute.html"><strong>„Wundertäterin Oberschwabens“</strong></a>&nbsp;verehrt, die in Krisen und bei Krankheiten hilft. Die<a href="https://www.youtube.com/watch?v=u6kksPhmCOk">&nbsp;Mystikerin</a>&nbsp;starb mit 34 Jahren im Jahr 1420. Nach ihrem frühen Tod entwickelte sich ihr Grab zur&nbsp;<strong>Pilgerstätte.</strong>&nbsp;Bis heute kommen&nbsp;<strong>Menschen mit Wasserkanistern</strong>&nbsp;zum Brunnen von Kloster Reute, das für seine heilende Wirkung bekannt ist. Kloster Reute begeht am 25. November, dem Geburts- und Sterbetag, das&nbsp;<a href="https://www.kloster-reute.de/bei-uns-zu-gast/wallfahrten-zur-guten-beth/die-gute-beth/">„Gut-Betha-Fest“</a>&nbsp;mit einem&nbsp;<strong>feierlichen Wallfahrtsgottesdienst.</strong></p>
</div>



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<h2 class="wp-block-heading book_title no_marker h3-text">Die Franziskanerinnen von Reute helfen in der Not</h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-image-fill-element radius" style="border-top-left-radius:15px;border-top-right-radius:15px;border-bottom-left-radius:15px;border-bottom-right-radius:15px;grid-template-columns:44% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="710" height="375" src="http://felicitasvonaretin.com/wp-content/uploads/2026/06/kloster-reute-fuhrung.jpg" alt="Führung im Kloster Reute" class="wp-image-1012 size-full" style="object-position:50% 50%" srcset="https://felicitasvonaretin.com/wp-content/uploads/2026/06/kloster-reute-fuhrung.jpg 710w, https://felicitasvonaretin.com/wp-content/uploads/2026/06/kloster-reute-fuhrung-300x158.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 710px) 100vw, 710px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Während der&nbsp;<strong>Säkularisation</strong>&nbsp;mussten die Schwestern fliehen, ihr&nbsp;<strong>Kloster wurde 1774 aufgelöst</strong>. 1848 wiederholte sich die Geschichte: F<strong>ünf junge Frauen aus Ehingen</strong>&nbsp;kümmerten sich um die Kranken der Stadt und siedelten sich erneut auf dem&nbsp;<a href="https://www.kloster-reute.de/gemeinschaft/unsere-geschichte">Klosterberg in Kloster Reute</a>&nbsp;an. Wie schon die Gute Beth wollten die Schwestern, „Gott in der leidenden Menschheit dienen.“ Bis 1<strong>940 wächst die Gemeinschaft auf 1.786 Schwestern an,</strong>&nbsp;von denen 500 im Mutterhaus leben. Die übrigen Schwestern sind im&nbsp;<strong>Landkreis als Erzieherinnen, Krankenschwestern oder Lehrerinnen</strong>&nbsp;tätig.</p>
</div></div>
</div>



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<h2 class="wp-block-heading has-text-align-right book_title text_fit has-custom-css wp-custom-css-c278c8c9">Kloster Reute heute: 140 Schwestern mit einer Vision</h2>
</div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Heute leben rund&nbsp;<strong>140 Franziskanerinnen im Kloster Reute</strong>. Das Durchschnittsalter liegt bei 78 Jahren.&nbsp;<strong>Den Franziskanerinnen fehlt der Nachwuchs</strong>. Viele junge Frauen möchten sich nicht dauerhaft an einen Orden binden – eine Entwicklung, die viele Gemeinschaften bedroht. Im Jahr 1999 gründen die Schwester die&nbsp;<strong>Stiftung St. Elisabeth</strong>, in die sie sozialen Einrichtungen und ihre Wirtschaftsbetriebe geben. So gehen Altersheime, Kindergärten und Sozialstationen in weltliche Hände weiter und können gerettet werden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Uns Schwestern wurde 2014 deutlich: Wir brauchen eine Zukunftsvision, wie wir als alternde Gemeinschaft mit weniger Mitgliedern leben wollen.&nbsp;</p>
</blockquote>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">So die Generaloberin von Kloster Reute,&nbsp;<a href="https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/friedrichshafen/schwester-maria-hanna-loehlein-will-das-kloster-reute-in-die-zukunft-fuehren-104.html"><strong>Sr. Maria Hanna Löhlein</strong></a>, die 2016 gewählt wurde. Als&nbsp;<strong>gelernte Bankkauffrau</strong>&nbsp;weiß Sr. Maria Hanna wie sie das Mammutprojekt stemmen muss. Zur Seite steht ihr ihre weltliche Schwester: Die&nbsp;<strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=WaEfSUHqysU">Architekturprofessorin Gisela Löhlein</a>,</strong>&nbsp;die auf der&nbsp;<strong>ganzen Welt erfolgreich</strong>&nbsp;baut und das Kloster Reute ehrenamtlich berät.</p>
</div>



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<div class="wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow" style="margin-top:0;margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--60)">
<h2 class="wp-block-heading book_title text_fit">Das Klosterbergprojekt: Einfach, offen, nah</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Franziskanerinnen lassen sich zudem von einer&nbsp;<strong>Unternehmensberatung</strong>&nbsp;begleiten, um das&nbsp;<a href="https://www.klosterberg-reute.de/"><strong>Klosterbergprojekt&nbsp;</strong></a><strong>„einfach, offen, nah“,</strong>&nbsp;zu realisieren. Das&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=JlYvfpyDNeQ"><strong>große Areal wird bis 2026</strong></a>&nbsp;generalsaniert; eine „strahlende Mitte“ heißt die Gäste in einem&nbsp;<strong>modernen Eingangsbereich</strong>&nbsp;willkommen. Von Beginn an binden die Schwestern die Bevölkerung in Bürgerdialogen ein. Nicht alle Visionen lassen sich realisieren. Das&nbsp;<a href="https://www.schwaebische.de/regional/oberschwaben/bad-waldsee/hohe-baupreise-legen-wohnprojekt-der-klosterschwestern-aus-reute-lahm-news-3063969"><strong>Quartierprojekt&nbsp;</strong></a>scheitert 2024 an zu hohen Baukosten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Herzstück ist das&nbsp;<strong>klosternahe Wohnen für Singles, Paare und Familien</strong>, die&nbsp;<strong>bezahlbaren Wohnraum und ein spirituelles Gemeinschaftsleben</strong>&nbsp;suchen, ohne ein Gelübde abzulegen. Räume, die die Schwestern von Kloster Reute künftig nicht mehr benötigen, werden zu barrierefreien Apartments umgebaut – mit einem t<strong>raumhaften Alpenblick</strong>. Die Wohnungen sind schlicht gehalten – im Sinne der franziskanischen Einfachheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit finden Treffen mit Interessierten statt. Das <a href="https://www.drs.de/ansicht/artikel/unterstuetzung-fuer-wohnprojekt-im-kloster-reute.html"><strong>baden-württembergische Wirtschaftsministerium</strong></a> fördert die Initiative von Kloster Reute mit einer Million Euro, ein aktiver <a href="https://www.klosterberg-reute.de/index.php/foerderverein/"><strong>Förderverein unterstützt das Kloster Reute</strong></a> und hilft bei der Spendenakquise. Die Mitglieder sind mit Herzblut und Leidenschaft dabei.</p>
</div>



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<h2 class="wp-block-heading book_title no_marker h3-text">Der Friedhof als architektonisches Juwel von Kloster Reute</h2>
</div>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized has-custom-border"><img loading="lazy" decoding="async" width="710" height="375" src="http://felicitasvonaretin.com/wp-content/uploads/2026/06/kloster-reute-friedhof.jpg" alt="Der Friedhof des Kloster Reute" class="wp-image-1025" style="border-top-left-radius:8px;border-top-right-radius:8px;border-bottom-left-radius:8px;border-bottom-right-radius:8px;aspect-ratio:16/9;object-fit:cover;width:1920px" srcset="https://felicitasvonaretin.com/wp-content/uploads/2026/06/kloster-reute-friedhof.jpg 710w, https://felicitasvonaretin.com/wp-content/uploads/2026/06/kloster-reute-friedhof-300x158.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 710px) 100vw, 710px" /><figcaption class="wp-element-caption">©Kloster Reute/Felix Kästle</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Als<strong>&nbsp;ersten Meilenstein</strong>&nbsp;realisieren die Schwestern 2023 die&nbsp;<a href="https://www.kloster-reute.de/aktuelles/einweihung-aussegnung-und-friedhof"><strong>Neugestaltung des Friedhofs</strong></a>. Die&nbsp;<strong>radikal schlichte Aussegnungshalle</strong>&nbsp;besteht aus&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=NqyJTfgUMAs"><strong>Stampflehm</strong></a>. Traditionsfirmen, die alte Handwerkskünste noch beherrschen, setzen den gewagten Entwurf um. Alle Außenstellen bis hin zu den&nbsp;<a href="https://www.kloster-reute.de/missionsauftrag"><strong>Missionsstationen in Indonesien und Brasilien</strong></a>&nbsp;schicken Lehm. Die Aussegnungshalle wurde in die Longlist der 100 herausragenden Projekte für den<a href="https://www.klosterberg-reute.de/index.php/2025/05/20/elementor-3944/">&nbsp;<strong>Preis des Deutschen Architekturmuseums 2026</strong>&nbsp;</a>aufgenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein<a href="https://www.klosterberg-reute.de/index.php/2023/10/05/die-labyrinthsteine-sind-da/">&nbsp;<strong>Labyrinth aus roten, in Handarbeit gefertigten Steinen</strong>&nbsp;</a>bildet den Mittelpunkt. Jeder Stein ist einer Schwester mit deren Namen gewidmet, die zur Gemeinschaft v gehört hat oder gehört. In&nbsp;<strong>nächtelanger Archivarbeit</strong>&nbsp;werden&nbsp;<strong>alle Schwesternamen</strong>&nbsp;recherchiert. „Das Labyrinth steht für Wandlung und Neubeginn“, so Sr. Maria Hanna. Wer möchte, kann eine&nbsp;<a href="https://www.betterplace.org/de/projects/131594-steinpatenschaft-fuer-einen-stein-in-unserem-neuen-labyrinth"><strong>Steinpatenschaft für das Kloster Reute</strong></a>&nbsp;übernehmen. Das Kloster bietet regelmäßig Baustellenführungen an, bei der sich Interessierte über die Fortschritte informieren können..</p>



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