
Was mich geprägt hat
Ich bin mit Geschichten aufgewachsen. In meiner weitläufigen Familie erzählte man von verlorenen Schlössern in Mähren, von kauzigen Großonkeln und von meinen beiden Großvätern, Henning von Tresckow und Erwein von Aretin, die im Widerstand gegen Hitler aktiv waren. Seitdem weiß ich: Hinter jeder Geschichte steckt ein Mensch, und hinter jedem Menschen eine Geschichte.
Mein Großvater väterlicherseits war Journalist, mein Vater Karl Otmar von Aretin ein bekannter Historiker. Schreiben ist seit meiner Kindheit mein Lebenselixier: meine Art, Gefühle auszudrücken, die Welt zu ordnen und zu verstehen.
Worüber ich schreibe
Heute widme ich mich besonderen Menschen, vor allem vergessenen wie bekannten Frauen, und besonderen Orten wie Klöstern und Schlössern. Am liebsten schreibe ich Bücher, die sich multimedial als Podcasts, Videos oder Filme weiterentwickeln lassen.
Meine Bücher sind unter anderem bei Suhrkamp/Insel, Herder, im Elisabeth Sandmann Verlag, im Dittrich Verlag und bei Hentrich & Hentrich erschienen. Über meine Themen halte ich Vorträge und Lesungen. Mich interessieren Menschen, die Haltung bewahren und den Mut haben, ihrem eigenen Kompass zu folgen. In Zeiten, in denen die Demokratie in Schieflage gerät, möchte ich zeigen, was geschieht, wenn sie kippt, und was Einzelne dagegen tun können.

Mein bisheriger Weg
Ich habe Geschichte, Kunstgeschichte und Öffentliches Recht in Frankfurt, Heidelberg und München studiert und am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz mit einer Arbeit zur deutsch-französischen Bildungspolitik promoviert. Das journalistische Handwerk lernte ich beim Bayerischen Rundfunk, bei der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und beim „Tagesspiegel“. Danach arbeitete ich als bildungspolitische Redakteurin bei der „Welt“. Anschließend war ich viele Jahre Pressesprecherin, Kommunikationsleiterin und Wissenschaftsjournalistin an der Freien Universität Berlin, bei der Max-Planck-Gesellschaft und am Deutschen Jugendinstitut.
Für die Max-Planck-Gesellschaft habe ich die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft geleitet, den Band „Denkorte“ entwickelt und die historischen Konzepte für das Harnack-Haus in Berlin und Schloss Ringberg mitkonzipiert. Auch die multimediale Ausstellung in der Berliner Science Gallery und die internationale Wissenschaftsausstellung Science Tunnel lagen in meiner Verantwortung. Dabei habe ich gelernt, komplexe Inhalte in Bilder, Räume und digitale Erlebnisse zu übersetzen.
Was ich heute mache
2022 habe ich den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt. Seitdem leite ich das Münchner Büro der Mainzer History-Marketing-Agentur hpunkt kommunikation und begleite Unternehmen und Institutionen im History Marketing und Corporate Publishing, auch gemeinsam mit TriMax Media. Außerdem bringe ich Menschen mit Klöstern und Schlössern zusammen: als Autorin, in Lesungen, als Reisebegleiterin, als Moderatorin des Online-Salons KLOSTERLAND und als Beraterin. Mein jüngstes Buch „Klosterwelten erleben“ verbindet Text und Video über QR-Codes. Und als Journalistin schreibe ich bis heute, unter anderem für das Deutsche Adelsblatt.
Was ich Ihnen biete: die Recherchetiefe einer Historikerin, das Gespür einer Journalistin für die gute Geschichte und die Erfahrung einer Kommunikationsleiterin, die weiß, wie man Inhalte zu den Menschen bringt.
Was mich bewegt
Was mich antreibt, ist Neugier: auf Menschen, Ideen und Institutionen im Wandel. Ich liebe Kunst, Sprachen, Golfen, Literatur, Eleganz und das Reisen. Als Soroptimistin und von Inner-Wheel setze ich mich für bessere Bildungschancen von Mädchen und Frauen ein. Ich bin Mitglied im Freundeskreis des Münchner Literaturhauses. Dass ich Improtheater spiele, sagt vielleicht am meisten über meine Arbeitsweise: zuhören, im Moment bleiben, das Unerwartete willkommen heißen.